Die Suche nach einem Zlatan

Nichts weiter als Folklore ist es, den Verlauf eines Trainingslagers positiv zu bewerten. Da unterscheidet sich Eintracht Frankfurt nicht von irgendwem in dieser oder anderer Branchen. Stets ist alles tutti, von den klimatischen Bedingungen über das Mitziehen der Spieler bis hin zum Arbeitsinhalt. Das wurde ja selbst von dem kuriosen Schaafschen Trainingslager auf Norderney gesagt.

Nun also ist auch Abu Dhabi wieder vorbei und es geht in die reguläre Trainingswoche vor einem regulären, allerdings dem 17. statt 18. Bundesligaspieltag. Und der Spielplan meint es mit der SGE in dieser Saison einfach gut, um nicht zu sagen: er ist ihr wie auf den Leib geschnitten. Denn dass es nun, nach dem mehrwöchtigen Cut und der damit verbundenen Rhytmus-Einbüßung aller Teams gegen den bisweilen übergroßen Leipzigkonzern geht, ist für Frankfurt ziemlich perfekt. Denn auch die Ossi-Österreicher wissen nicht (mehr) so recht wo sie stehen, und dieser Emil Forsberg ist nach seinem Kreisliga-Foul rotgesperrt. Nachtigall ik hör dir trapsen! Sich mit Handwerk, also dem bewährten Defensivkonzept zu behelfen und sich eben auf Basics zu besinnen, könnte es der SGE jedenfalls vergleichsweise leicht machen um erfolgreich, also mit Zählbarem (Punkt!) ins Jahr 2017 zu starten.

Nach allem was man über die vergangenen Trainingstage lesen konnte, deutet alles auf ein Festhalten der bewährten Startelf – inklusive Rotation Meier/Hrgota – hin. Das macht auch aus den gerade genannten Handwerks-Gründen Sinn, gegen Leipzig muss nichts von dem etwaig Neuen, der offensiveren Gangart ausprobiert sondern auf das Bewährte gesetzt werden. Dennoch werden wir mit Sicherheit in der Rückrunde, die ja tatsächlich erst in zwei Wochen beginnt, eine andere Eintracht als in der Hinserie sehen. Alleine schon, weil sich in den letzten Wochen von 2016 eine gewisse Ausrechenbarkeit ausmachen ließ, die Gegner schienen die Schwächen im SGE-Verbund gefunden zu haben. Wir erinnern uns: Mainz hätte das Spiel in Frankfurt genauso gut 3:0 gewinnen können.

Eben um die wäre es äußerst sinnvoll, Haris Seferovic abzugeben und einen neuen Stürmer zu verpflichten – dieser Seferovicsche Balkangen-Namensvetter Duljevic ist dem Vernehmen nach aber ein Linksaußen, also eher ein möglicher Ersatzmann für den ja auch nur ab und an überzeugenden Mijat Gacinovic. Aber vielleicht findet sich ja noch ein icvic, der vorne drin kicken kann. Vielleicht will ja dieser Zlatan Ibrahim …

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6 Kommentare

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6 Antworten zu “Die Suche nach einem Zlatan

  1. F.N.

    Jetzt wird es eng in der mittelfeldzentrale, Fabian und Huszti angeschlagen !!!
    Ich wäre immer noch für eine Leihe von Merino.

  2. F.N.

    Für den Moment müssen wir uns nur an andere …. ic gewöhnen, Haris bleibt.

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