Mutig in München

Nach Wochen des spielerischen Elends beginnt Eintracht Frankfurt ausgerechnet gegen Bayern München wieder sowas wie konzeptionelles Fussballspielen. 30 Minuten, eine Halbzeit lang gar mit dem Prädikat (sehr) gut, das sind ja schon 15,20 Minuten mehr als zuletzt. In der 20. Minute muss Branimir Hrgota halt dann das Tor auch machen – sonst erzielt der Gegner, egal welcher eben jeweils das erste, das zweite, das dritte …

Und so kann man sich im uninteressantesten Spiel des Jahres dann außer dem erwart warmen Händedruck nach dem erwarteten Ergebnis nichts kaufen. Juckt nicht. Genauso wenig wie die nun omnipräsenten (richtigen) Feststellungen der Frankfurter Leistungssteigerung.

Denn gegen Hamburg wird man nächste Woche natürlich nicht so mutig, forsch und strukturiert ans Spiel gehen, denn da ist wieder was zu verlieren, weshalb man auf zähen Handbremsenfußball und einen Fehler (mehr) des Gegners setzen wird.

Diktieren, dominieren, aufs, gar ins Tor schießen – es wird ein Wunsch bleiben. Hauptsache gegen Bayern war man offensiv präsent. Gut fürs dritte Bein war der 45-Minuten-Auftritt in München ja vielleicht. Muss dieses dritte halt mal einen Ball im Tor des Gegners unterbringen, wenn es die elf Mal zwei anderen partout nicht schaffen.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Mutig in München

  1. Man sah ja tatsächlich im Nachgang richtigen Fußball der SGE. Strohfeuer? Oder erwacht man aus dem alljährlichen Winterschlaf?

Diskussion

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